Kursinformationen

Der integrative Sprachunterricht DaZ im WTL vermittelt den Teilnehmenden neben Deutsch auch die Schweizer Kultur und die grundlegenden Anforderungen der Arbeitswelt in der Schweiz. Die Kurse auf den Niveaustufen A1.1, A1.2, A2.1, A2.2, B1.1 und B1.2 richten sich vornehmlich an die Zielgruppe «Anerkannte Flüchtlinge und «Vorläufig aufgenommene Ausländer». Die Teilnehmenden besuchen täglich vier Lektionen à 45 Minuten: zwei Lektionen Regelklasse (Vermittlung und Festigung), eine Lektion Konversationsklasse (Anwendung und Textverständnis) und eine Lektion Selbststudium in der Lernwerkstatt (siehe Lernwerkstatt / Rosetta Stone). Zusammen mit dem Modul „Leben und Arbeiten in der Schweiz“ (siehe Arbeitswelt Schweiz) umfasst der DaZ-Unterricht wöchentlich 15 Lektionen. Die Kurse finden je nach Stufe entweder vormittags oder nachmittags statt.
Der dreimonatige Kurs auf einer Niveaustufe umfasst total 180 Lektionen. Der Einstieg in den Sprachunterricht ist laufend möglich. Je nach Zeitpunkt empfehlen wir aber den regulären Start Anfang Februar, Mai, August oder November.

B2
Für Teilnehmende mit entsprechender Eignung führt das FAIP eine B2-Klasse. Diese beginnt mit einem Brückenkurs, welcher die Teilnehmenden auf die hohen Anforderungen des B2-Kurses vorbereitet. Um den erhöhten Anforderungen dieser Stufe gerecht zu werden, wird die Lernwerkstatt im B2-Kurs durch eine Lektion Selbststudium ersetzt. Die letzten Tage des Kurses sind der Vorbereitung auf die telc-Prüfung B2 gewidmet, welche sehr fortgeschrittenen Teilnehmenden empfohlen wird.. Der Einstieg ist sowohl auf Stufe B2.1 als auch auf B2.2 möglich. Neben anerkannten Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen ist der Kurs für jegliche Personen mit Migrationshintergrund interessant, speziell auch als Vorbereitung auf eine EBA-Ausbildung.
Stundenplan Februar-April 2019

Einstufungstest

Vor dem Eintritt in die Sprachschule wird ein Einstufungstest durchgeführt, unabhängig davon, ob Vorkenntnisse in deutscher Sprache vorhanden sind.

 

Arbeitswelt Schweiz

Auf allen Niveaustufen ausser B2 ist das Modul „Leben und Arbeiten in der Schweiz“ im Unterricht integriert. Ein derartiges Konzept ergibt sich aufgrund der Tatsache, dass unsere Teilnehmenden einen Migrationshintergrund haben bzw. grösstenteils Flüchtlinge sind. Zwei Lektionen à 45 Minuten werden diesem Thema gewidmet (in der Regel wöchentlich, abhängig von den Feiertagen im jeweiligen Quartal). Die Teilnehmenden lernen dabei die Anforderungen des schweizerischen Arbeitsmarktes kennen. Dazu gehören beispielsweise die Erwartungen potentieller Arbeitgeber und der richtige zwischenmenschliche Umgang am künftigen Arbeitsplatz mit ArbeitskollegInnen und Vorgesetzten. Behandelt werden zudem Themen wie:

  • Interkulturelle Kommunikation
  • Geschichte
  • Geographie
  • Politik
  • Gesundheitssystem
  • Rechte und Pflichten in der Schweiz
  • Werksicherheit
  • Stellen- und Wohnungssuche
  • Abfall und Recycling

 

Lernwerkstatt (e-Learning)

Die Teilnehmenden der Niveaustufen A1.1-B1.2 verbringen täglich eine Lektion in unserer Lernwerkstatt. Dort verbessern sie anhand der E-Learning-Software Rosetta Stone ihre Aussprache, wenden gelerntes Grammatikwissen an und vertiefen oder repetieren einzeln oder in Gruppen den im Unterricht vermittelten Stoff. Rosetta Stone kann von den Teilnehmenden auch zu Hause oder mit dem Smartphone benutzt werden. Der Online-Zugang ist während der gesamten Teilnahme an unseren Deutschkursen inbegriffen.
Die Zeit in der Lernwerkstatt wird nicht als Lektion angerechnet, da es sich hier zum größten Teil um ein Selbststudium handelt.


https://wtl.rosettastoneclassroom.com/de-DE/

 

telc – Prüfungen

Teilnehmende des integrativen Sprachunterrichts DaZ auf den Stufen A1.2, A2.2, B1.2 und B2.2 werden automatisch für die WTL-internen telc-Prüfungen angemeldet, wenn sie die Anforderungen für die Zulassung erfüllen: Auf den A-Stufen ist ein Leistungsdurchschnitt von 75% und die Empfehlung der Lehrperson nötig. Auf den B-Stufen erfolgt die Zulassung aufgrund eines vorgängig durchgeführten telc-Probetests und der Empfehlung der Lehrperson. Die zugelassenen Teilnehmenden nehmen in der Folge an einem Vorbereitungskurs zur telc-Prüfung teil, um sich mit dem Prüfungsformat vertraut zu machen. Die Kosten für den Vorbereitungskurs trägt das WTL.

Die Kosten für die offiziellen Telc-Prüfungen werden mit den zuweisenden Stellen verrechnet.

Vor der definitiven Anmeldung eines Teilnehmenden zur Prüfung informieren wir die zuständigen Personen per E-Mail darüber. Danach ist es während einer Woche möglich, Einsprache gegen die Anmeldung zu erheben. Erfolgt in dieser Zeit keine Einsprache, melden wir die Teilnehmenden verbindlich zur telc-Prüfung an und verrechnen die Prüfungsgebühren.

Die aktuell gültigen Tarife finden Sie hier...

 

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